Migrationswissenschaftler sprechen davon, dass sich Zuwanderer ein „kulturelles Programm“ der Aufnahmegesellschaft aneignen, um so innerhalb der (neuen) Gesellschaft und mit diesem „Rüstzeug“ problem- und situationsorientiert zu agieren. Diese Kulturaneignung ist wie ein Programm zu sehen: das tradierte Programm bleibt in Teilen erhalten, wird allerdings im Prozess der Migration mit dem Aneignen und dem Kennenlernen der neuen (Aufnahme-) Kultur modifiziert. Dieses Wissen ist wichtig und elementar, um über dieses soziale Handeln sich auch als Teil der Gesellschaft zu verstehen und dazuzugehören.

Teil der deutschen Gesellschaft zu werden, ein Teil der Gesellschaft in Wiesbaden – das war der gemeinsame Nenner der befragten griechischen Migrant*innen.

© Athanasios Lambrou von Griechenland Aktuell

 

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